Das Konstruktionsprinzip des behr IRF 10
Der behr IRF 10 heizt mit Strahlungswärme.
In der Brennlinie eines Zylinders mit
elliptischem Querschnitt befindet sich ein Infrarot-Strahler.
Seine Strahlung wird an der goldbeschichteten
Innenfläche des Zylinders reflektiert und in der zweiten Brennlinie
fokussiert. Dort befindet sich ein Quarzverbrennungsrohr als Träger
für das Probenmaterial.
Der Anwender kann die Proben mit einem
Probenschiffchen aus Quarzglas, Keramik oder einem anderen inerten
Material in das Quarzrohr überführen.
Die Temperaturmessung erfolgt durch ein Ni-CrNi-Thermoelement. Es
befindet sich an der Außenwand des Quarzverbrennungsrohrs
im Innenraum des Ofenzylinders.
Das bietet der programmierbare Infrarotofen behr IRF 10
- Temperaturbereich bis1150 °C.
- Extrem kurze Aufheizzeit (z.B.
von Raumtemperatur auf 1000 °C in 10 sec).
- Bis zu 5 Rampen und 5 Aufheizraten
frei programmierbar. Das Programm steuert die einzelnen Analysenphasenexakt
und reproduzierbar, das Probenschiffchen bleibt währenddessen
immer am selben Ort.
- Kühlung mit "Heat
Pipes" kein Kühlwasser nötig.
- Schnelle Abkühlung durch
"Heat Pipe" Technik und Öffnung des Ofens.
- Einsehbarer Verbrennungsraum:
Der Anwender kann die obere Zylinderschale (Ofendeckel) auf Rollen
nach hinten schieben.
- Quarzverbrennungsrohre mit
unterschiedlichen Abmessungen erlauben die Anpassung an unterschiedliche
Anwendungen, Probenmaterialien und Probenmengen.
- Zwei Durchflußmengenmesser
für den Anschluß von 2 Gasen, z.B. Sauerstoff und ein
Inertgas.
- Serielle Schnittstelle RS232.
- Ansteuerung über PC möglich.
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